Frankreich-Austausch Paris - Berlin 2017

Tägliche Berichte

1. + 2. März 2017

Le soleil est arrivé!! Nach drei Tagen mit viel Regen hatten wir heute den ganzen Tag Sonne. Und das war auch gut so, denn es stand eine Stadtführung durch Montmartre auf dem Plan. Nicht nur die verschiedenen Sehenswürdigkeiten, sondern die vielen Informationen, Anekdoten und Geschichten rund um dieses Viertel ließen die Zeit im Flug vergehen. Da war die Rede von Zombies, rollenden Köpfen, Männern, die der Liebe wegen durch Mauern gehen und schließlich stecken bleiben, von Eseln, die Gemälde malen, die in der Kunstwelt für Furore sorgten bis hin zum Bäckerladen, der zweimal ausgezeichnet wurde für sein tolles Baguette und deshalb den jeweils amtierenden Präsidenten (2010 & 2015) täglich mit Brot beliefern durfte.

Spannend, kurzweilig und interessant. Aber nichts gegen die letzte und beste Attraktion am Fuße von Sacré Cœur!!! Das Karussell!! Aussage der Schüler nach den Runden auf dem Karussell: "Das war bisher das Schönste auf der Reise!"

Sollten wir Lehrerinnen uns jetzt Gedanken machen?

Wir denken nicht!! Das schönste der schönen Dinge ist völlig ok.

Und um bei den grusligen Ereignissen zu bleiben: morgen geht es in die Katakomben.

27. + 28. Februar 2017

Die ersten zwei Tage in Paris sind geschafft. Und es gibt bereits jetzt so vieles zu berichten.

Alles fing mit einer im wahrsten Sinne stürmischen Landung in Orly an. Da wussten wir noch nicht, dass das stürmische Wetter auch weiter die beiden Tage bestimmen würden. Aber bleiben wir am Flughafen. Dort wartete die erste Aufregung auf uns: ein Koffer war weg, die gute Stimmung ebenfalls. Aber alles wurde gut. Auf Nachfrage und nach Recherche vor Ort fand ein Mitarbeiter den Koffer, der irgendwo vom Band gefallen war. Puh!! Die gute Stimmung war wieder da.

In der Schule angekommen wurden die corres zunächst ein bisschen beschnuppert und dann ging es los nach Paris.

Île de la Cité mit Notre Dame sollte besucht werden, aber dann waren wir schneller in der Kirche als uns lieb war. Eine fünfminütige Sturmböe mit horizontalem Regen hatte unsere Schirme zerstört und die Hosen durchtränkt. Ein Crêpes auf der Nachbarinsel trocknete die geschundenen Seelen.

Heute war dann der erste Blick gen Himmel, denn der Eiffelturm stand auf dem Programm. Und!! Auch er wurde erklommen, bei Regen, aber egal. Danach Aufwärmen auf dem Bateau Mouche und am Nachmittag der Rest des Programms. Ach ja!! Sturm und Regen!! Hatten wir noch einmal auf dem Trocadéro. Wieder nass, wieder kalt. Großes Lob an alle Schüler (und Lehrer)!! Kein Gemeckere, keine schlechte Laune!! Ein Satz einer Schülerin bleibt im Ohr: ich kann es nicht fassen, dass ich jetzt hier bin, in Paris, am Fuß des Eiffelturms.

Hoffen wir nun auf noch mehr Wärme, Sonne und weniger Regen.