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Psychologie

Das Albert-Einstein-Gymnasium bietet als einzige Schule im Bezirk Neukölln das Fach Psychologie als dreistündiges freiwilliges Zusatzfach im 3. und 4. Semester der Oberstufe an. Dieses Fach erfreut sich bei unseren Schülerinnen und Schülern großer Beliebtheit. Regelmäßig wird es von einem großen Teil des jeweiligen Jahrgangs belegt.

In immer mehr Bereichen der Gesellschaft wird heute psychologisches Wissen berücksichtigt. Längst ist z.B. der Gang zum Psychotherapeuten (der häufig immer noch als Psychologe bezeichnet wird) nicht mehr so ein Tabu wie früher. Trotzdem ist Psychologie für viele ein etwas unklares Fachgebiet, dem sie zwar mit Neugier aber auch mit Skepsis gegenüberstehen. Inwiefern kann man das Erleben und Verhalten von Menschen überhaupt wissenschaftlich erklären und verstehen? Ziele unseres Unterrichts sind:

  • das eigene psychologische Alltagswissen zu hinterfragen
  • gesellschaftliche und menschliche Phänomene mit Hilfe erworbenen psychologischen Wissens selbständig und differenziert zu beurteilen
  • die wissenschaftliche Psychologie und ihre Methoden kritisch zu reflektieren
  • zu einem einfühlsamen Umgang mit sich selbst und anderen beizutragen

Im Grundkurs Psychologie werden die Schülerinnen und Schüler in psychische Phänomene, Begriffe, Methoden, Theorien und grundlegenden theoretische Wissenschafts­strömungen (Paradigmen) der Psychologie eingeführt. Fragen, denen wir im Unterricht nachgehen sind u.a.:

  • Wie funktioniert unsere Psyche?
  • Wie entsteht Gewalt?
  • Wie werden wir durch Gruppen beeinflusst?
  • Welche Entwicklungsaufgaben müssen junge Menschen bewältigen, um ein glückliches Leben führen zu können?
  • Was heißt psychisch krank und wie funktioniert Psychotherapie?

Dabei nutzen wir verschiedene Arbeitsformen:

Grundlegend bleibt die Arbeit an und mit Fachtexten. Diese werden ergänzt durch Fallbeispiele, Bilder und Filmausschnitte. Immer wieder gibt es auch die Gelegenheit, unmittelbares Erleben zum Ausgangspunkt für den Unterricht zu machen, wir führen Experimente mit Schülerinnen und Schülern als Versuchspersonen sowie Versuchsleitern durch und leiten Übungen und Erlebnisepisoden an. Wichtig ist auch das selbständige Erarbeiten und Präsentieren in Kleingruppen.

Sébastien Bralant

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