» nach unten

Turin-Austausch 2026

Vom 15. bis zum 22. April hatten wir im Rahmen eines Schüleraustauschs die besondere Gelegenheit, eine Woche in Turin zu verbringen. Diese bereichernde Erfahrung wurde durch das EU Programm Erasmus+ ermöglicht, dessen Unterstützung diesen Austausch erst realisierbar gemacht hat. Während unseres Aufenthalts konnten wir nicht nur den italienischen Alltag hautnah erleben, sondern auch neue Freundschaften knüpfen, unsere Sprachkenntnisse verbessern und eine beeindruckende Stadt voller Geschichte und kultureller Vielfalt kennenlernen. In diesem Bericht möchten wir unsere Eindrücke, Erlebnisse und die schönsten Momente dieser unvergesslichen Woche mit euch teilen.

Mittwoch
Am 15. April trafen wir uns um 6:15 Uhr am Haupteingang des Berliner Südkreuz. Von dort liefen wir als Gruppe zum Gleis. Dort wurden wir noch einmal von unseren Eltern verabschiedet und dann ging es auch schon im Sinne der Erasmus+ Mobilität los. Unser erster Stopp war der Münchner Hauptbahnhof, den wir nach etwa vier Stunden Zugfahrt erreichten. Schnell das Gleis gewechselt, stiegen wir in den nächsten Zug. Während der etwa sechsstündigen Fahrt konnten wir das wunderschöne Panorama sowie die Tunnel der österreichischen und italienischen Alpen genießen. Anschließend kamen wir in Verona Porta Nuova an, wo wir kurz Zeit hatten, uns frisch zu machen und etwas zu essen. Danach ging es in den letzten Zug des Tages. Nach weiteren drei Stunden, viel Spiel und Spaß und einem beeindruckenden Sonnenuntergang über Mailand erreichten wir gegen 21 Uhr Torino Porta Susa. Nach den langen, aber unterhaltsamen Fahrten, in denen Freundschaften entstanden, Spiele gespielt und Serien geschaut wurden, wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien empfangen und nach einem kurzen Kennenlernen in unser neues Zuhause entlassen.

Donnerstag
TurinaustauschAm Donnerstag gingen wir um 8 Uhr in die Schule und trafen uns gemeinsam in der Aula. Dort wurden wir von zwei Schülern und einer Lehrkraft begrüßt und bekamen ein kleines Frühstück mit Croissants und Getränken, was den interkulturellen Austausch besonders schön einleitete. Anschließend begleiteten wir unsere Partner:innen in den Unterricht und hatten bis etwa 13 bis 14 Uhr Schule. Später gingen wir gemeinsam Pizza essen. Am Abend trafen wir uns im Park und gingen anschließend zur Piazza Vittorio Veneto in ein Café. Dort aßen und tranken wir etwas und unterhielten uns. Gegen 22 Uhr kehrten wir zu unseren Gastfamilien zurück

Freitag
Am Freitag trafen wir uns um 8 Uhr vor der Schule und machten uns gemeinsam auf den Weg zur Gallerie d’Italia. Dort nahmen wir um 9:30 Uhr an einer englischsprachigen Führung durch eine Fotoausstellung zum Thema Klimawandel teil, die uns im Sinne europäischer Nachhaltigkeit zum Nachdenken anregte. Anschließend arbeiteten wir selbst kreativ und machten Fotos zu einem bestimmten Thema. Nach einem kurzen Zwischenstopp im Turiner Dom entschieden wir uns einen Markt zu besuchen. Dort durften wir etwa 1,5 Stunden in kleinen Gruppen herumlaufen und kamen mit einer sehr freundlichen Verkäuferin ins Gespräch, die uns viel über Turin erzählte. Viele fanden schöne Kleinigkeiten oder Geschenke für ihre Familien. Danach besuchten wir das bekannte Museo Egizio, wo wir eine Führung auf Deutsch erhielten, während unsere Austauschpartner:innen eine italienische Führung hatten. Im Anschluss verbrachten wir Zeit mit unseren Partner:innen, beispielsweise zu Hause oder in der Stadt. Zum Abschluss des Tages aßen wir alle gemeinsam Pizza und gingen später noch als große Gruppe ohne Lehrkräfte ins Centro, wo wir den Abend zusammen verbrachten.

 

Wochenende
Am Samstag traf sich ein Teil der Gruppe gegen 11 Uhr zum Shoppen im Stadtzentrum und konnte dabei weitere kulturelle Erfahrungen im Alltag sammeln. Mittags gingen wir gemeinsam in ein Café. Um 18:30 Uhr trafen wir uns mit den Anderen an der Station XVIII Dicembre und fuhren anschließend zum Ristorante Lagrange, wo wir einen Aperitivo genossen. Es war eine neue und spannende Erfahrung, da es diese Tradition so in Berlin kaum gibt. Danach gingen wir zur Santa Maria del Monte dei Cappuccini und genossen die beeindruckende Aussicht über die Stadt. Zum Abschluss verabschiedeten wir uns und gingen nach Hause. Den Sonntag verbrachte jede Person individuell mit der Gastfamilie. Viele schliefen aus und verbrachten anschließend etwas Zeit mit ihren Austauschpartner:innen. So besuchte Nigoun beispielsweise ein Basketballspiel seines Partners. Am Nachmittag oder Abend gingen viele noch gemeinsam essen oder verbrachten Zeit draußen, etwa in einem Skatepark.

Montag
Turinaustausch 2026Am Montag besuchten wir zunächst das Museo del Cinema und fuhren anschließend auf die Mole Antonelliana im gläsernen Fahrstuhl, was unseren Aufenthalt in Turin besonders bereicherte. Danach gingen wir gemeinsam auf einen Markt. Emir und Tarek nutzten die Zeit, um Pizza und Eis zu essen, bevor sie in den Valentino Park gingen. Am Abend trafen sich Lina, Miya, Sophia, Mylie, Simone und Karim mit ihren Austauschpartner:innen bei MonTacos zum Abendessen. Anschließend gingen sie noch in einen Park in der Nähe eines Wolkenkratzers. Später fuhren einige von uns ins Centro Torino, wo wir bis etwa 23 Uhr blieben, bevor wir von Pietros Vater nach Hause gefahren wurden.

Dienstag
Am Dienstag besuchten wir das Museo Nazionale dell’Automobile, wo wir eine spannende Führung zur Entwicklung des Automobils erhielten. Dabei konnten wir unser Wissen erweitern und neue Perspektiven zur europäischen Technikentwicklung kennenlernen. Danach gingen wir zum Lingotto, zur Pinacoteca Agnelli, wo sich auch die bekannte Pista 500 befindet, die wir ebenfalls besichtigten. Im Anschluss trafen sich viele Schüler:innen aus Turin und Berlin. Zuerst gingen wir gemeinsam zu Popeyes essen, bevor wir den Abend im Restaurant Lagrange ausklingen ließen.

Mittwoch
Am Abreisetag trafen wir uns um 7:30 Uhr an der Torino Porta Susa. Dort wurden letzte Kontakte ausgetauscht und wir verabschiedeten uns herzlich voneinander. Anschließend gingen wir zum Gleis, wo wir nicht lange auf unseren Zug warten mussten. Die Rückreise ähnelte der Hinfahrt. Viel Spaß, Spiele und Gelächter begleiteten uns und es wurde sich über das schlechte WLAN im Zug beschwert. In München mussten wir aufgrund von Bauarbeiten kurz mit der S-Bahn fahren, bevor wir den Hauptbahnhof erreichten. Nach einer kurzen Wartezeit ging es dann in einem frisch gereinigten Zug zurück nach Berlin. Obwohl wir alle müde waren, kamen wir glücklich an und nahmen viele schöne Erinnerungen aus Turin mit.

 

Den Bericht als PDF herunterladen

Zurück