Das Fach Philosophie wird am Albert-Einstein-Gymnasium als
Grundkursfach in den Jahrgangsstufen 12 und 13 unterrichtet. Im Zentrum
des Unterrichts steht das Philosophieren, welches als philosophisches
Denken oder als kritische Denktätigkeit verstanden wird. Somit
leistet der Philosophieunterricht in besonderem Maße einen
Beitrag zur Förderung des systematischen, vernetzten und
kritischen Denkens der Schüler. Darüber hinaus bietet
der Philosophieunterricht, im Sinne der allgemeinen Erziehungs- und
Bildungsziele der Schule, den Schülern eine Hilfe zur
selbständigen Orientierung in einer sich im Wandel
befindlichen Gesellschaft und Kultur und trägt somit zur
Ausbildung von Autonomie, Toleranz und Verantwortungsbewusstsein bei.
Philosophiert wird am Albert-Einstein-Gymnasium auch außerhalb des Unterrichts. So bot beispielsweise der Besuch der Kunstausstellung "Melancholie" den Schülern des vierten Semesters Anlass zum Nachdenken über die im Rahmen des Philosophieunterrichts aufgeworfenene Frage "Was ist Kunst?". Während des Besuchs analysierten die Schüler einzelne Kunstobjekte bezüglich dieser Frage und erstellten anschließend eine Projektmappe zu diesem Thema.
Auch zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen leistet der
Philosophieunterricht an unserer Schule einen besonderen Beitrag. So
erstellten die Schüler des zweiten Semesters folgende
Internetseiten zu
einem selbstgewählten Thema der Philosophie:
Paradoxe
Der Tod
Zu der Frage, ob Wahrheit eine Erfindung des Menschen sei, haben Schülerinnen und Schüler
des Grundkurses Philosophie (3. Semester, Erkenntnis und Wahrheit) philosophische Essays
verfasst, in denen sie sich intensiv mit dem Problem auseinandersetzten. Dabei beziehen
sie lebensweltliche Erfahrungen und fachwissenschaftliche Reflexionen in die Beantwortung der
Frage ein. Hier einige Essays zum Nachlesen:
von Rebecca Mehling
von Valerian A. Portokalis
(weitere Essays folgen noch)